Eine Kurzsichtigkeit wird in Medizinerkreisen nicht als Krankheit bezeichnet, sondern viel mehr als ein Fehler der Augen, der heutzutage gut behandelt werden kann. Neben den herkömmlichen Sehhilfen, wie eine Brille oder Kontaktlinsen, sind Augenoperationen mittlerweile sehr beliebt und vor allem ein erfolgreiches Verfahren,
um seine Sehschwäche loszuwerden. Augenoperationen sind nicht nur unheimlich präzise und erfolgreich, sondern auch ein relativ kurzer und schmerzfreier Prozess, was für viele Patienten natürlich sehr vorteilhaft ist.
Augenoperation mit moderner Technik
Während eine Augenoperation vor vielen Jahren noch besonders heikel und kompliziert war, wird heute auf moderne Technik gesetzt, die dem Chirurgen nahezu alle aufwendigen Schritte und Schnitte abnimmt. Das so genannte imaginäre Skalpell, der Laser, arbeitet mit einer enormen Präzision am menschlichen Auge und erzielt fast immer perfekte Ergebnisse. Menschen mit einer Kurzsichtigkeit bis zu Minus 10 Dioptrin können sich einer LASIK-Operation unterziehen, wenn sie sich auch sonst körperlich eignen. Dabei wird in einem kurzen Prozess die obere Hornhaut des Auges erst weggeklappt, damit die innere Hornhaut entsprechend abgeschliffen werden und der Sehfehler korrigiert werden kann. Anschließend wird die obere Hornhautschicht wieder zurückgeklappt und verwächst mit der Zeit wieder. Diese Methode ist sehr erfolgreich und hat bereits vielen Menschen zu einem neuen Lebensgefühl verholfen.
Ähnlich wie die LASIK-Methode ist auch das LASEK-Verfahren. Hierbei wird die obere Hornhautschicht jedoch nicht abgetragen, sondern mit einer alkoholischen Lösung abgelöst, was den Genesungsprozess dementsprechend etwas verlängert. Vorreiter der LASIK- und LASEK-Verfahren ist die Photorefraktive Keratektomie. Hier wird die Hornhautschicht nicht ganz abgetragen, sondern nur zirka 20 Prozent, um die Brechkraft des Auges zu verbessern. Zwar führt dies nicht zu einer kompletten Behebung des Sehfehlers, aber es handelt sich um eine sehr schonende und schnell heilende Methode. Patienten können nach einem gewissen Zeitraum erneut operiert werden, um weitere 20 Prozent an Sehkraft zu gewinnen. Leiden Menschen an einer Kurzsichtigkeit von mehr als Minus 10 Dioptrin wird auch häufig auf das Einsetzen einer Kunstlinse vor oder hinter die Iris gesetzt.