Voruntersuchungen

Eine Voruntersuchung umfasst in der Regel eine Vielzahl an Einzeluntersuchungen und ist daher relativ zeitaufwendig. Aus diesem Grund sollte man für die Voruntersuchung etwa 2-4 Stunden einplanen. Um genauere Messergebnisse erzielen zu können, raten die meisten Augenchirurgen dazu, die Kontaktlinsen 14 Tage lang nicht zu tragen, sondern sich stattdessen mit einer Brille zu behelfen. Am besten ist es, sich hierzu umfangreiche weitere Tipps zu Augen im Internet zu organisieren, um bei einer derart wichtigen Behandlung alle Fakten zu kennen.

Zu den Einzeluntersuchungen gehören die Brillenvermessung, objektive Refraktion, subjektive Refraktion, Mesotest, Ginsburg Box, eine augenärztliche Untersuchung (diverse Sehtests und Untersuchungen mit dem Spaltlampenmikroskop), Hornhauttopographie, Pupillometrie, Wellenfrontanalyse, sowie ein ausführliches Beratungsgespräch, wo auch alle aufkommenden Fragen besprochen werden können. Bei der Brillenvermessung werden die aktuellen Brechwerte der Brillen vermessen. Diese Vermessung dient dem Arzt dazu, die Fehlsichtigkeit optimal einzustufen. Auch kann der Arzt aus dieser Vermessung Rückschlüsse daraus ziehen, ob die Fehlsichtigkeit die für die Operation erforderliche Stabilität aufweist. Die objektive Refraktion erfolgt mit dem Autorefraktometer.

Hierbei wird die Brechkraft beider Augen bestimmt. Zuerst ohne, dann mit Korrektur. Für die Korrektur sorgen automatisch vorgeschaltete Gläser. Die objektive Refraktion bildet einen Teil der endgültigen Bestimmung des Grades der Fehlsichtigkeit. Die subjektive Refraktion ist nichts anderes, als ein intensiver Sehtest, wie wir es beim Augenarzt kennen. Hier sind die Angaben des Patienten für die Bestimmung der Fehlsichtigkeit bestimmend. Der Mesotest, sowie der Ginsburg Box geben Aufschluss über eventuelle Fehlsichtigkeiten unter ungünstigen Lichtbedingungen, wie z.B. Dämmerung. Vor allem dann sind diese beiden Untersuchungen sinnvoll und von großer Bedeutung, wenn der Patient Schwierigkeiten beim Autofahren in der Dämmerung, bzw. in der Nacht hat. Die Untersuchung mit der Ginsburg Box beinhaltet auch Tests mit und ohne Blendung des Patienten. Seine Angaben dienen als Anhaltspunkt und Bestimmungsgrundlage für die zu korrigierende Fehlsichtigkeit.

Die Untersuchung mit dem Pupillometer ist wichtig für die LASIK-Operation. Mithilfe der Pupillometrie kann der Arzt die maximale Pupillengröße im Dunkeln ermitteln. Dieser Wert ist wichtig für die Bestimmung der optisch wirksamen Behandlungszone während der Lasik-Behandlung.

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